Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]

Ich sitze auf einem Balkon einer alten Burg...
Die Sonne geht gerade auf...
Ganz langsam kriecht sie hinter den Bergen hervor...
Der Himmel ist rötlich gefärbt und ein lauer Wind umspielt die Blätter der nahegelegenden Bäume...
Ich stehe da und weine...
Ich weiß nicht warum...

Die Tränen laufen an meinen Wangen herunter und brennen sich in meine Haut...
Ich weiß, dass ich nicht in die Burg zurück kann...
Denn dort ist, was mich zerstört...
Dort ist die Einsamkeit und schleicht sich durch die Schatten zu mir nach draußen...
Ich denke an vergangene Zeiten...
Damals, als das Kind noch da war...
Das Kind in mir...
Das Kind, das so fröhlich und voller Leben war...
Das Kind, das alle entzückt hat...
Das Kind, das alle geliebt haben...
Das Kind...
das gestorben ist...
Ich spüre, wie der Schatten nach mir greift...
Spüre, wie er die kalte Hand des Zweifels nach mir ausstreckt...
Panisch versuche ich, mich von Ihm zu entfernen...
Aber er kommt immer näher...
Ich klettere auf die Balistrade, und spüre, wie der Wind stärker wird...
Der Schatten türmt sich auf...
Und formt eine Gestalt...
Er...
Er...
Er...
Die Tränen brennen sich immer tiefer in mein Fleisch...
Und ich sehe direkt in die Pforte zu meinem Käfig...
Ich sehe die Dunkelheit aus ihm herausströmen... den ganzen Balkon in Beschlag nehmend...
Und dann...
Dann spüre ich zwei starke Arme, die mich hochheben...

Ich schreie...

Doch merke, das die Arme mir nichts Böses wollen...
Ich lasse mich fallen und werde davongetragen...
Sehe, wie der Schatten....
wie Er versucht, mich nachzugreifen...
Doch ich bin schon zu weit weg...
Ich schließe die Augen und warte...

Ich muss eingeschlafen sein,
denn als ich aufwachte...
war ich an einem Ort, der so wunderschön war...
das ich die Schhönheit erst gar nicht bemerkte...
Ich sah mich nach meinem Retter um...
und sah ihn...
einen großgewachsenen Mann...
mit schwarzem Haar...
und zu meiner Überraschung... schwarzen Flügeln...
Voller staunen merke ich gar nicht, wie mich meine Füße zu ihm tragen...
Wie ich voller Neugierde seine Flügel berühre...
er lächelt mich an...
Ich entdecke die wunderschönen Berge...
dann ein Zeitsprung...

Ich sitze an einem Abhang...
Die Sonne geht gerade auf...
Ganz langsam kriecht sie hinter den Bergen hervor...
Der Himmel ist rötlich gefärbt und ein lauer Wind umspielt die Blätter der nahegelegenden Bäume...
Ich sitze da und lächle...
und ich weiß warum...

Das erste Sonnenlicht wärmt meine Haut...
Ich weiß, das ich hier nie wieder weg will...
Denn hier ist, was mich erfüllt...
Ich blicke hinter mich und sehe meinen schwarzen Engel...
Wie er sich hinter mich setzt und mir die Geborgenheit,
die nur ein Engel geben kann...


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